[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]Der Entschluss kam schleichend, aber irgendwann war er klar: Ich will Saxophon lernen. Nicht nur ein bisschen herumprobieren, sondern mit einem Ziel – in ein bis zwei Jahren möchte ich bei der örtlichen Musikkapelle mitspielen.
Der erste Versuch führt mich zur Musikschule. Doch unterjährig einzusteigen ist schwieriger als gedacht. Zum Glück habe ich Unterstützung direkt an meiner Seite: Meine Freundin musiziert seit über 30 Jahren und spielt seit 14 Jahren Saxophon – sie steht mir mit Rat und Tat zur Seite. Also nehme ich, was greifbar ist: ihr Alt-Saxophon.
Ein paar Versuche – und tatsächlich, die ersten Töne kommen erstaunlich schnell. Ein kurzer Moment Euphorie stellt sich ein. So schwer kann das doch nicht sein, oder?
Doch genau hier kommt die Ernüchterung. Töne zu erzeugen ist das eine. Einen wirklich schönen, sauberen Klang hinzubekommen, ist etwas ganz anderes. Mal ist der Ton zu schrill, mal zu dünn, mal bricht er einfach weg. Und nach etwa zehn Minuten zeigt sich ein weiteres Problem: Der Ansatz ist noch nicht stabil genug, die Lippen ermüden – und plötzlich bläst mehr Luft am Mundstück vorbei, als tatsächlich im Instrument ankommt.
Spätestens da merkt man, wie viel Kontrolle und Feingefühl hinter diesem Instrument steckt.
Trotzdem lässt einen dieses erste Erfolgserlebnis nicht mehr los. Im Gegenteil: Es macht Lust auf mehr.
Schnell wird klar, dass ich ein eigenes Instrument brauche. Also beginnt die Suche nach einem gebrauchten Anfänger-Saxophon – mit vielen offenen Fragen, aber noch mehr Motivation.
Der Einstieg ist holprig, keine Frage. Aber genau das macht ihn auch so spannend. Denn zwischen den ersten schiefen Tönen und dem Wunsch nach einem schönen Klang beginnt die eigentliche Reise.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]





