[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]Mein erstes Weihnachtsziel mit dem Alt-Saxophon 🎷
Es ist offiziell: Ich habe mir ein gebrauchtes aber eigenes Alt-Saxophon zugelegt. Und wie das so ist, wenn man ein neues Instrument in den Händen hält – die Euphorie ist groß, die Motivation noch größer. Also habe ich mir direkt ein Ziel gesetzt, das vielleicht ein bisschen ambitioniert ist, aber genau deshalb reizvoll: In etwa drei Wochen ist Weihnachten. Bis dahin möchte ich meine ersten Stücke vorspielen können.
Die Idee kam mir ziemlich schnell. Warum nicht die Feiertage nutzen, um Musik zu teilen? Also habe ich meine Freundin gebeten, ein paar einfache Stücke herauszusuchen, die wir vielleicht sogar gemeinsam spielen können. Duette zu Weihnachten – das klingt doch nach einer ziemlich schönen Vorstellung.
Realistisch betrachtet stehe ich natürlich noch ganz am Anfang. Mein Notenumfang ist überschaubar, und mein Ansatz… sagen wir mal: ausbaufähig. Nach etwa 15 Minuten merkt man deutlich, wie die Kontrolle nachlässt. Irgendwann strömt mehr Luft am Mundstück vorbei als tatsächlich durch das Instrument – ein klares Zeichen, dass die Muskulatur noch nicht ganz mitspielt.
Aktuell spiele ich ein Holzblatt der Stärke 1. Damit komme ich gut zurecht, und es erlaubt mir, mich auf Tonbildung und einfache Übungen zu konzentrieren. Ab und zu greife ich auch zu einem 1,5er Blatt, einfach um meinen Ansatz ein bisschen zu fordern. Allerdings zeigt mir mein Körper ziemlich schnell die Grenzen auf – die Ermüdung setzt deutlich früher ein.
Und trotzdem: Genau das gehört dazu. Jeder Ton, der halbwegs sauber klingt, ist ein kleiner Erfolg. Jede Minute, die ich länger durchhalte, ein Fortschritt. Es ist ein bisschen wie ein Muskeltraining – nur eben für Lippen, Atem und Geduld.
Mein Plan für die nächsten Wochen ist klar: regelmäßig üben, den Ansatz langsam stärken und mich nicht entmutigen lassen, wenn nicht alles sofort klappt. Lieber jeden Tag ein bisschen als einmal zu viel. Und wenn ich an Weihnachten auch nur ein einfaches Stück halbwegs sauber spielen kann, dann ist das schon ein Gewinn.
Vielleicht wird es kein perfekter Auftritt. Aber ganz ehrlich – darum geht es auch gar nicht. Es geht um den Moment, um die Freude am Lernen und darum, etwas Neues zu wagen.
Und wer weiß: Vielleicht ist das erst der Anfang einer ziemlich langen musikalischen Reise.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]





